Betriebliche Gesundheitsmaßnahmen betreffen nicht nur die Firma, das eigene Unternehmen und die Mitarbeiter.
Es sind auch nicht nur aneinander gereihte Einzelmaßnahmen, die im Pflichtenheft stehen und nacheinander abgearbeitet werden.
BGM sind nicht Anordnungen von ´oben´, die im Gegenzug gute Leistungen und wenig Krankheitstage in der Belegschaft bringen.
Weiterhin sollte es nicht als Rekrutriertechnik verwendet werden, um gute Fachkräfte zu bekommen.
BGM ist eine Methode, die Sie zunächst einmal für sich selbst entdecken sollten, um eine vage Ahnung zu erhalten, was damit alles möglich ist!
Allein diese Vorbildfunktion bringt Motivation und Energie auf verschiedenen Ebenen.
Nehmen Sie diese Ressource, um sich, als Wurzel des Unternehmens, zu stärken!
Eine Geschichte dazu:
Ein Baum steht stabil in seinem Umfeld, wenn er starke Wurzeln ausbildet.
Er trotzt dem Sturm, wenn er sich flexibel im Wind bewegt und gegebenenfalls anpasst.
Der Baum wächst stetig in Richtung Himmel und bildet ständig neue Äste, Blätter und Früchte/Samen aus. Er arbeitet an seiner Einzigartigkeit (kein Baum gleicht einem anderen) und an seiner Diversifikation.
Wird er krank, innen hohl oder von Schädlingen befallen, ist seine Existenz bedroht.
Der Baum braucht ständig Nahrung und ein funktionierendes Umfeld mit vielen sich unterstützenden Faktoren, dann wächst er weiter nach oben mit seiner Krone und nach unten mit seinen Wurzeln.
BGM ist das ´funktionierende Umfeld´ für ein Unternehmen.
Wenn Unternehmer und Führungskräfte (Vergleich: Wurzeln) das entsprechende Verständnis für ein individuelles Gesundheitskonzept entwickeln und dies im Unternehmen stetig umsetzen, kann die Firma kraftvoll wachsen.
Auf Sie, als Führungskraft, kommt es nun an, ein sinnvolles Konzept auszuarbeiten für sich selbst (Vorbildfunktion) und ihre Mitarbeiter. Genügend Anbieter in diesem Bereich unterstützen gerne dabei …
Ihre Patricia Stähler-Plano
(erschienen im IHK Magazin Wetterau 04/2013)