Sprechen haben wir alle im Kleinkindalter gelernt – nur ist das Kommunikation??

Wenn ich mir vorstelle wie einfach das als Kind war:
Ich habe auf etwas gedeutet, jeder im Raum wurde aufmerksam, das Wort kam aus meinem Mund … und alle haben sich gefreut.

Heute ist das oft ein wenig anders.

Zum Beispiel bei einem Meeting:
Zuerst muß man sich irgendwie Gehör verschaffen (meist durch übertönen der anderen), dann trängt man seine Rede oft schnell vor (damit auch ja alles gesagt werden kann, bevor der erste unterbricht) und oft sind die Reaktionen nicht gerade freundlich!

Wie schön wäre ein achtsame Kommunikation, wo die unterschiedlichen Auffassungen erst wertfrei angehört werden und dann interessiert die neu hingetragene Sichtweise behandelt wird.

Aber nein, Emotionen schwirren im Raum, man/frau kennt seine Lieblingsredner (die oft schon eine langjährige Narrenfreiheit genießen), eigenen Ablehnungen und Ängste werden dem Redner verbal und nonverbal übergestülpt, …

Die Folge …

Es kommt zur kommunikativen Starre!
Keiner bewegt sich mehr aus Angst, etwas falsches zu sagen.
Die meisten halten ihre Ideen im eigenen Kopf verschlossen.
Kreativität kommt zum Erliegen.
Unzufriedenheit macht sich breit.

Auf lange Sicht wird auch dadurch der Mensch krank …

… und dabei fing` alles so schön und achtsam an!

 

Wie wäre es mit neuen Möglichkeiten für eine achtsame Kommunikation, welches das Selbstbewußtsein des Einzelnen stärkt, der Gruppe ein Wachstum erlaubt und den Mensch nach der WHO Definition gesund sein läßt …?

 

Ihre Patricia Stähler-Plano